TRILUX Medical macht Sie schlau!

Was genau ist eigentlich die „Ausleuchtungstiefe“ und wie wird sie definiert? Was ist ein DAS-System? Was bedeutet Worklist-Management? Fragen über Fragen…

Die TRILUX Medical Experten haben es sich zur Aufgabe gemacht, Sie „aufzuklären“ und Ihnen die Medizintechnikwelt ein Stück transparenter zu machen!

Heute beschäftigen wir uns mit dem Begriff „Ausleuchtungstiefe“:

Im Allgemeinen beschreibt die Ausleuchtungstiefe den nutzbaren Arbeitsbereich einer OP-Leuchte, beispielsweise wie gut die Leuchte, tiefe Wunden ausleuchten und in welcher Distanz die Leuchte genutzt werden kann.

Ein wichtiger Qualitätsfaktor ist hier die eigentliche „Lichtsäule“ (vorstellbar wie ein Lichtzylinder), die sich zwischen der Lichtaustrittsfläche und dem OP-Feld befindet und die bei derartigen Messungen im Idealfall genau 1 Meter betragen muss.

 

So wird die Ausleuchtungstiefe berechnet: (L steht für Länge)

 

L (mm)

ergibt sich aus der Summe von

L1 + L2 (siehe Grafik)

 

Die Ausleuchtungstiefe L1 + L2 beschreibt den Bereich innerhalb der optischen Achse der OP-Leuchte, in dem noch 60 % (20%) der zentralen Beleuchtungsstärke erreicht wird.

Hier gibt es die Berechnung nach dem „alten Standard“, bei der die Werte L1 und L2 mit 20 % der maximalen Beleuchtungsstärke auf 1 Meter ermittelt werden und nach dem „neuen“ Standard, bei der L1 und L2 mit 60 % ermittelt werden. Größtenteils werden immer noch die „alten“ Werte in den Ausschreibungen und Broschüren beschrieben.

Fazit: Umso höher der L2-Wert ist, desto flexibler kann die OP-Leuchte in ihrer Höhe (über 1 Meter) verstellt werden und trotz dessen, perfekte Ausleuchtungen einer Wunde erzielen.

Haben Sie noch Fragen? Unsere OP-Leuchten Experten stehe Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.